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Palästinenser befürchten Zerstörung ihrer Häuser
von Benjamin Fredrich

30.03.2010 / 09:32 Uhr

Über 20.000 palästinensische Gebäude könnten bald abgerissen werden. Palästinensische Beamte warnen die israelische Stadtverwaltung von Jerusalem.

Die Warnung kommt von Ahmad Ruweidi, dem Rechtsbearbeiter der Palästinensischen Autonomiebehörde für die Angelegenheiten Jerusalems. Er sagt, dass die israelische Justiz schon bald Abrissaufträge ausgeben wird, die vor allem palästinensische Eigentümer betreffen werden. Die angegebene Zahl beinhaltet nach Ruweidi nicht die Gebäude, welche bereits einen Abrissauftrag von israelischen Gerichten oder der Stadtverwaltung erhalten haben. Die Angabe bezieht sich auf neue, zukünftige Fälle.

Alle Hausbesitzer leben in Furcht weil sie jeden Moment ihre Wohnung verlieren könnten und die Gefahr in Obdachlosigkeit zu geraten dadurch enorm gestiegen ist, meint Ruweidi. Er sagte, dass die Taktik Israels darauf abziele, den Palästinensern in Jerusalem nicht erfüllbare Auflagen erarbeitete. Die Verwaltung erstellte einen schwer einzuhaltenden Bauplan dem viele Hausbesitzer nicht nachkommen konnten.

Bei Nichteinhaltung der Konstruktionsbeschränkung des Bauplans werden Strafen verhängt. In vielen Fällen haben sich die Hausbesitzer bereits für die Kosten des Umbaus oder eines Anwalts verschuldet.

Der Präsident der Palästinensischen Autonomiebehörde, Mahmoud Abbas, sagte am Sonntag, dass die Delegierten der Arabischen Liga den Grund für die Nichtaufnahme von Gesprächen mit Israel vor allem in deren Siedlungspolitik im Westjordanland und speziell auch in Jerusalem sehen. Würde diese Politik beendet werden, wären Verhandlungen mindestens vorstellbar.

Abbas beschrieb Jerusalem als die von Palästinensern geforderte Hauptstadt und Juwel eines zukünftigen Palästinas, welche den Vorstellungen seiner Anhänger als „Tür und Schlüssel zum Frieden“ dienen würde. „Wir betonen, dass wir an jedem Stück Erde Jerusalems festhalten und entschlossen sind unsere Hauptstadt zu verteidigen.“ sagte Abbas abschließend.

Unter diesen Verhältnissen scheinen Verhandlungen oder sogar ein friedliches Miteinander nicht möglich zu sein. Beide Seiten des Konflikts beanspruchen unvereinbare Gebiete und Befugnisse. Solange Israel seine Politik der Diskriminierung beibehält, werden weitere Anschläge auf israelische Gebäude verübt werden. Unklar wird die Reaktion darauf sein. Entweder Israel handelt genau so wie in den letzten Jahrzehnten und bekämpft die Hamas und andere arabische Kräfte aggressiv, oder Benjamin Netanjahu und seine Minister erkennen den Kreis in dem sie sich drehen. Dann nämlich würden sie eine Politik der Annäherung bevorzugen, andere Kulturen integrieren und eng mit ihren Nachbarländern zusammen arbeiten.

Quelle:

PRESSTV: 20,000 Palestinian homes under demolition threat

 

 

 

 

 

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