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Syrien: Den Israelis sollte keiner Glauben, auch die USA nicht

von Benjamin Fredrich

07.05.2010 / 21:40 Uhr

Syrien warnt davor, die Aussagen vom Präsidenten Israels, für wahr zu halten. Shimon Peres behauptete vor kurzem, Syrien würde Scud Raketen an die libanesische Hisbollah senden. Syriens Außenminister Walid al-Mualem sagte einer regionalen Zeitung, dass Washington die Anklage Israels ablehnen sollte. Sein Staat habe keine Raketen an die Hisbollah und auch keine an andere schiitische Gruppen im Libanon verschickt, betonte er.

Mualem sagte: „Wir warnen die Vereinigten Staaten davor, den verkehrten Behauptungen Israels Glauben zu schenken. Durch amerikanische Waffenlieferungen an Israel und der Unterstützung israelischer Interessen, ist die Sicherheit der Region auf unsere Kosten destabilisiert worden.

Beide Aussagen stehen sich beweislos gegenüber. Peres meint, Syrien würde Waffen an die Hisbollah senden. Syrien erwiderte, es gebe der Hisbollah keine Waffen sondern nur politische Unterstützung. Die Anschuldigung von Peres diene aus syrischer Sicht als Vorwand für einen Krieg.

Erhöhte Reichweite durch die Scud-Rakete
Während des letzten Krieges zwischen Israel und der Hisbollah im Jahr 2006, feuerte die Hisbollah täglich etwa 200 Raketen des sowjetischen Typs Katjuscha ab. Diese Kurzstreckenrakete hat eine Reichweite von 20-50 Kilometer und wird im Iran unter dem Namen „Arash“ hergestellt.

Die „Scud“ Rakete hat eine Einsatzreichweite von bis zu 450 Kilometer, ist zielgenauer und kann bedeutend größeren Schaden bewirken. Auch Israel wurde mit dieser Rakete bereits beschossen. Saddam Hussein, der ehemalige Staatspräsident und Premierminister Iraks, feuerte 39 Raketen dieser Bauart auf Israel, um Palästina und andere Gegner Israels für einen Krieg gegen die USA zu animieren.

Hassan Nasrallah, der Anführer der Hisbollah wiederholte seine Aussage, er werde die Waffenlieferungsvorwürfe gegen Syrien weder bestätigen noch bestreiten.

„Waffen zu besitzen ist unser gesetzliches, moralisches und humanitäres Recht, weil wir sie brauchen um ehrenwerte Menschen zu schützen“ sagte er. Weiter meinte Nasrallah gegenüber einem Fernsehsender aus Kuwait, dass er nicht an einen bevorstehenden Krieg ausgehend von Israel glaube.

Schon 2007 gab es ein Glaubwürdigkeitsproblem zwischen Syrien und Israel. Auf Vorschlag der USA zerstörten israelische Kampfflugzeuge einige Gebäude in der Wüste Ostsyriens. Sie sollten damit ein Atomwaffenprojekt des Irans zerschlagen. Nach syrischen Aussagen hat es dieses Projekt nie gegeben. Es wurde keine Nuklearanlage sondern eine normale militärische Einrichtung vernichtet.

Obama verlängert wirtschaftliche Sanktionen gegen Syrien
Wegen der unsicheren Lage verlängerte der US-amerikanische Präsident Barack Obama die Sanktionen gegen Syrien. Er betonte die außerordentliche Gefahr die von Syrien ausgehen könnte. Erstmalig wurden die Sanktionen unter Präsident Bush im Jahr 2004 erhoben.

Allerdings lobte Obama Syriens Regierung auch. Das Land habe weniger Kämpfer in den Irak auswandern lassen, um gegen die dort stationierten US-Amerikaner zu kämpfen. Syrien „macht Fortschritte“, so der Präsident.

Es wurde erwartet, dass Obama die Sanktionen senken oder beenden würde, jedoch glaubt er an die syrische Waffenlieferung und verlängerte die Politik gegenüber Syrien wie schon ein Jahr zuvor. Um die Sanktionen aufheben zu können, müsse Syrien zeigen, dass es sich auf dem Weg der Besserung befindet, so Obama.

 

 

 

 

 

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